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  • Dinova Außenbeschichtungen

DinoTherm Wärmedämmung

Energie sparen und Kosten senken

Der schonende Umgang mit unseren Energieressourcen ist heutzutage wichtiger denn je. Stark steigende Energiepreise, eine durch Verschmutzung und Klimawandel gefährdete Umwelt - insbesondere durch CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Energiequellen - zwingen uns zum nachhaltigen Handeln. Wärmedämmung an Gebäuden zählt zu den wichtigsten Maßnahmen, um den Energieverbrauch nachhaltig und relevant zu senken. Ungedämmte Wandbauteile gefährden zudem die Bausubstanz, denn von außen trifft Kälte, von innen Wärme auf das Mauerwerk. Diese Temperaturunterschiede können zu Spannungen in der Wand führen, die Schäden in der Bausubstanz nach sich ziehen. Ein fachgerechtes WDV-System ist die effektivste Unterstützung den Heizwärmebedarf zu reduzieren. Aber auch weitere Gründe sprechen für den Einsatz einer Fassadendämmung.

Altbausanierung mit WDVS – nur Kür oder doch Pflicht?

Die Energiesparverordnung (EnEV) regelt auch die Vorgaben der Energieeinsparung bei Altbausanierungen. So wird z.B. in der aktuellen Fassung von 2014 bei einer Sanierung von nicht gedämmten Außenwänden auch der Einbau einer Wärmedämmung vorgeschrieben. Diese Regelung zieht, sobald z.B. der Außenputz erneuert wird – hier darf nach der Sanierung ein maximaler Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von 0,24 W/m²k nicht überschritten werden. Lediglich bestimmte Ausbesserungen oder das Auftragen einer neuen Putzschicht auf den Altputz sind von der Vorschrift ausgenommen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass jeder Eigentümer eines Altbaus nun zu umfangreichen Sanierungsmaßnahmen gezwungen wird. Es gibt auch in diesem Bereich Ausnahmen, die sich z.B. auf die kalkulatorische Amortisationsdauer und den ökonomischen Nutzen der Sanierung berufen. So sind auch denkmalgeschützte Objekte nicht von dieser Regelung betroffen

Die obersten Geschossdecken müssen seit 2016 gedämmt sein, falls das Dach darüber nicht gedämmt ist. Nur Eigentümer, die das Objekt schon vor dem 1. Februar 2002 selbst bewohnen, sind von der Nachrüstungspflicht ausgenommen. In diesem Fall muss erst gedämmt werden, wenn das Gebäude verkauft wird.

Lohnt sich ein WDV-System bei Neubauten?

Die strengen Vorgaben der EnEV können auch durch den Einsatz von z.B. Porenbetonsteinen, Hochwärmedämmziegeln, zweischaligem Mauerwerk oder der Holzständerbauweise erfüllt werden. Dennoch sprechen einige Punkte für den Einsatz eines WDV-Systems bei Neubauten:

  • Langanhaltender Schutz für das tragende Mauerwerk vor der Witterung
  • Reduzierte Rissneigung an der Fassade durch den Einsatz von schubweichen Dämmstoffen wie z.B. EPS, PUR oder Mineralwolle
  • Durch schlankere Außenwandkonstruktionen bleibt mehr Platz für Wohnraum

Wärmedämmung mit System

Die bauaufsichtlich geprüften und zugelassenen DinoTherm WDV-Systeme erfüllen alle Anforderungen an effiziente Energieeinsparungen und gesteigerte Wohnqualität durch verbessertes Raumklima. Im Vergleich zum nicht gedämmten Zustand führt eine Wärmedämmung zu deutlich verbesserten Werten im Gebäudeenergiepass, somit erfährt die Immobilie eine nachhaltige Wertsteigerung.

DinoTherm bietet Wärmedämm-Komplettlösungen in bester Markenqualität, die durch ihre hohe Wirtschaftlichkeit, Verarbeitungsfreundlichkeit und ihr optimales Preis-/ Leistungsverhältnis dem professionellen Anwender eine rationelle und profitable Verarbeitung ermöglichen.

Das DinoTherm-Lieferprogrammm informiert über die wichtigsten zu beachtenden gesetzlichen Normen und Regelwerke sowie Grundlagen, die bei der Planung und Verarbeitung von WDV-Systemen berücksichtigt werden müssen. Sie finden hier in übersichtlich dargestellter Form die einzelnen Systemprodukte und relevante Zubehörteile für das optimale Dämmsystem.

Unser Service – Kompetente Fachberatung

Mit unserem Dinova Vertriebsteam stehen Ihnen kompetente Ansprechpartner zur Seite, die gemeinsam mit Ihnen optimale und individuelle Lösungen erarbeiten können. Sprechen Sie uns gerne an.

Wir sind Mitglied im Fachverband Wärmedämm-Verbundsysteme.

Wissenswertes zur Verarbeitung von WDV-Systemen

Bei der Verarbeitung von WDV-Systemen gilt es besonders viele Dinge zu beachten um den langzeitigen Schutz zu gewährleisten. Hier finden Sie einige Tipps und Hinweise zur Verarbeitung von wärmedämmenden Systemen:

  • Mit geklebten Systemen können Unebenheiten bis +/- 1 cm ausgeglichen werden.
  • Mit geklebten und gedübelten Systemen ist das Ausgleichen von Unebenheiten bis +/- 2 cm möglich.
  • Untergründe müssen für eine ausschließliche Verklebung eine Abreißfestigkeit von min. 0,08 N/mm2 aufweisen. Wird dieser Wert nicht erreicht, muss zusätzlich eine Verdübelung mit bauaufsichtlich zugelassenen Dübeln erfolgen.
  • Grundlage der Dübelmengen-Berechnung ist die DIN 1055-4.
  • WDV-Systeme sind als System geprüft und deshalb nur im System zu verwenden. Das Mischen von Systemkomponenten unterschiedlicher Hersteller führt zum Verlust der bauaufsichtlichen Zulassung. In diesem Falle haftet ein Verarbeiter für den Mangel – im Zweifelsfall nach BGB mit bis zu 30 Jahren.
  • Farbtöne der Endbeschichtung dürfen einen Hellbezugswert von 20 nicht unterschreiten.
  • Vorgehängte Fassadenplatten sind auf Tragfähigkeit zu überprüfen, z. B. Fertighäuser und Plattenbauten.
  • Innenputz- und Estricharbeiten sollten abgeschlossen und ausgetrocknet sein.
  • Anschlüsse an Dachgesims, Fensterbänke etc. planen. Tropfkanten mind. 3 cm über fertige Fassade einplanen.
  • Durchdringungen und Befestigungselemente für Geländer, Lampen, Markisen einplanen.
  • Vorhandene Bewegungs- und Dehnfugen auch im WDV-System ausbilden und übernehmen.
  • Baudynamische Risse können nur nach völligem Abklingen von Bewegungen und Setzungen überarbeitet werden.
  • Bei aufsteigender Bodenfeuchtigkeit ist vor dem Aufbringen eines WDV-Systems eine Horizontalisolierung fachgerecht aufzutragen.
  • Befall durch Mikroorganismen bei der Planung eines WDV-Systems berücksichtigen und möglichst durch konstruktive Maßnahmen minimieren (größerer Dachüberstand, Blechabdeckungen, etc.). Eine Gewährleistung für Nichtbefall durch mikrobiologischen Bewuchs kann nicht gegeben werden, da mit Filmschutz ausgerüstete Endbeschichtungen nur zeitlich begrenzt wirksam sind.