Insbesondere beim Einsatz wasserbasierter Holzfarben treten häufig gelbliche bis bräunliche Verfärbungen auf, vor allem bei weißen oder hellen Farbtönen. Ursache dafür sind dunkelbraune Holzinhaltsstoffe, die durch die frische Beschichtung aktiviert werden und ungehindert durchschlagen können. Das Ergebnis: Reklamationen, Nacharbeit und im schlimmsten Fall ein Imageschaden für Ihren Malerbetrieb. Um das zu vermeiden, ist ein absperrender Grundanstrich unerlässlich. Je nach Holzart und Saugverhalten kann dieser auch mehrfach erforderlich sein, um ein vollständiges Abdichten zu gewährleisten. Erst danach folgt die eigentliche Deckbeschichtung, die für den Schutz vor Witterungseinflüssen sorgt. In Summe entstehen so bis zu sechs Arbeitsgänge – mit erheblichem Zeit- und Materialaufwand.
Mit einem Ein-Topf-System wie der Wetterschutzfarbe ISO reduzieren Sie diesen Aufwand auf ein Minimum. Sie vereint Grundierung und Deckbeschichtung in einem Produkt – und spart Ihnen so wertvolle Arbeitszeit bei gleichbleibend hoher Schutzwirkung.
Holz ist ein natürlicher Roh- und Baustoff, der größtenteils aus organischen Bestandteilen besteht und wasserlösliche Inhaltsstoffe enthält. Diese lassen sich in zwei Gruppen einteilen:
Das Absperren von Holzinhaltsstoffen ist nur ein Teil der notwendigen Vorarbeiten. Holzbauteile im Außenbereich sind über viele Jahre hinweg Witterungseinflüssen und natürlichen Holzschädlingen ausgesetzt. Jede Holzbeschichtung im Außenbereich ist einem stetigen Verschleiß unterworfen – die Anforderungen an geeignete Holzfarben sind daher entsprechend hoch und vielfältig.
Die Isolierung der Holzinhaltsstoffe ist unerlässlich, um ein Durchschlagen in die Deckbeschichtung zu vermeiden. Besonders bei harzreichen Nadelhölzern wie Kiefer kann es durch dunkle Farbtöne zur Erwärmung der Oberfläche kommen. Das begünstigt die Harzbildung und führt zum Harzaustritt – ein Effekt, der sich bei diesen Holzarten technisch nicht vollständig verhindern lässt. Bei Eichenholz können hingegen die enthaltenen Gerbsäuren in Verbindung mit Metallen oder fungiziden Wirkstoffen zu fleckigen Verfärbungen führen.

Schrauben und Nägel, die nicht aus rostfreiem Material bestehen, können im Holz sichtbare Rostflecken verursachen. Um dies zu verhindern, müssten die Verbindungselemente zusätzlich passiviert werden. Dieser zusätzliche Arbeitsschritt kann beim Einsatz der Dinova Wetterschutzfarbe ISO entfallen.

Lackierte Holzflächen, die dauerhaft feuchter Witterung und Schatten ausgesetzt sind, neigen zur Bildung grünlicher Ablagerungen. Dabei handelt es sich um Moose und Algen, die sich mit der Zeit auf der Oberfläche ansiedeln. Ein Beschichtungsstoff mit integriertem Filmschutz kann dem vorbeugen. Zusätzlich wird eine regelmäßige Reinigung der betroffenen Flächen empfohlen, um die Schutzwirkung dauerhaft zu erhalten.

Bis zu sechs Arbeitsgänge bei einer klassischen Holzbeschichtung kosten nicht nur Zeit, sondern auch Material – und damit bares Geld. Ein-Topf-Systeme bieten eine wirtschaftlichere Lösung: Sie vereinen Grund-, Zwischen- und Schlussbeschichtung in einem Produkt.
Mit der Wetterschutzfarbe ISO bietet Dinova einen echten Allrounder für den Außenbereich. Die gut deckende Holzfarbe schützt zuverlässig vor Verfärbungen durch Holzinhaltsstoffe, Rostflecken sowie Algen- und Pilzbefall. Damit deckt sie die drei zentralen Anforderungen an Holzfarben für außen in einem Produkt ab. Dank der guten Isoliereigenschaften und dem hohen Deckvermögen reichen in der Regel zwei bis drei Anstriche aus.
Gerade bei Hölzern mit einem hohen Anteil an wasserlöslichen Holzinhaltsstoffen (z. B. Douglasie, Eiche, Meranti, Merbau, Fichte, Kiefer oder Lärche) ist die absperrende Wirkung besonders wichtig.
Für besonders bläuegefährdete Laub- und Nadelhölzer (z. B. Fichte, Tanne oder das Splintholz von Eiche, Kiefer und Lärche) empfiehlt sich zusätzlich eine Vorbehandlung mit Holzschutzgrund. So wird das Holz bereits vor der Beschichtung wirksam imprägniert und dauerhaft geschützt.
Dann können Sie jederzeit mit unseren Fachberatern im Außendienst oder unserer Technik im Innendienst telefonisch Kontakt aufnehmen. Oder senden Sie uns gerne eine E-Mail, wenn Sie uns Ihre Fragen schriftlich zukommen lassen möchten.